Schweizer Degen. Print & Publishing Consulting

Wir entwickeln Strategien für Verlage und die grafische Industrie. Dabei sind traditionelle und »handwerkliche« Tugenden mit modernen und innovativen Methoden und Arbeitsabläufen zu verbinden. Es geht aber immer darum, die jeweiligen Zielgruppen zu identifizieren und deren Bedürfnisse ernst zu nehmen. Dabei blicken wir »durch die Brille des Kunden« und konzentrieren uns auf vorhandene Firmenressourcen mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern, um im Dialog dem Kunden die Leistungen bieten zu können, die er wirklich will, und zwar zur richtigen Qualität und zum angemessenen Preis.

Archiv für November 2007

bvdm-Konjunkturtelegramm: Druckindustrie weiter im Aufwind

ohne Kommentare

Nach dem ifo-Konjunkturtest wird die Geschäftslage im November mit +9 weiter positiv beurteilt und ist damit auf dem gleichen Niveau wie im November 2006. Im Oktober hatte der Wert noch bei +3 gelegen. 21% beurteilen ihre Geschäftslage gegenwärtig als gut, 67% als befriedigend und 12% als schlecht.Mit einem weiter steigenden Antwortsaldo von +8 im Oktober auf +10 im November wird die Produktionsentwicklung im Vormonat weiter positiv eingeschätzt. Nur 12% der Auskunftgebenden berichten über eine gesunkene, aber 22% über eine gestiegene Produktionstätigkeit, für 55% ist sie etwa gleich geblieben. Auch die Einschätzung der Nachfragesituation bleibt wie im Vormonat mit +12 im positiven Bereich.Die wertmäßigen Auftragsbestände werden weiter stärker als im Vormonat abgebaut: 27% – und damit 4%-Punkte mehr als im Vorjahr – halten ihre Auftragsbestandsreserven für zu klein, 19% berichten über verhältnismäßig große Auftragsbestände.

Nur bei den Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate überwiegen pessimistische Erwartungen: Nur 9% erwarten eine gute, aber 14% eine verschlechterte Geschäftslage, 77% erwarten keine Änderungen. Deswegen ist der Antwortsaldo von -4 im Oktober auf -5 im November gefallen.

Die vollständige Pressemeldung vom 30.11.2007 finden Sie auf den Seiten des bvdm.

Geschrieben von Johannes F. Woll

30. November 2007 um 6:24

Veröffentlicht in News, Print

Bücher ade?

ohne Kommentare

Das gute alte Buch. Hat es nun endlich ausgedient? Ab- statt Weihnachtsgesang, so tönt es allerorten. Zuerst die Kindl-Hysterie. Der x-te Versuch, ein ebook auf dem Markt zu werfen, soll nun endlich gelingen, so die verhaltenen Kritiker. Schließlich sei es diesmal kein Elektonikkonzern, sondern eine Buchhandlung, die den Versuch unternähme. Und tatsächlich: Ratz-Fatz ist das Ding ausverkauft (399 Dollar). Und das lange bevor es Gelegenheit gehabt hätte, auf dem europäischen Markt zu reüssieren oder zu floppen.

Dann der nächste Schreck: Wir lesen über »Bücher in virtuellen Welten«. Nun finden schon die ersten Fachkonferenzen der Verleger im Second life statt. Womöglich auf der Weltbildinsel? Wenn da mal nichts wankt. Rekordverdächtig nur die riesige Tag-Cloud des Veranstalters der Fachkonferenz, des Münchner Kreises.

Schließlich hatte das Börsenblatt vor ein paar Tagen berichtet, der britische Verlag Picador plane ab 2008, bei 80 Prozent seiner Neuerscheinung auf die Hardcoverversion zu verzichten und die Bücher gleich als Taschenbuch herauszugeben. Dass eine Broschure kein Buch ist, darüber belehrte uns ja schon Jost Hochuli. Aber nun können wir die Reaktionen deutscher Verleger auf diesen vernichtenden Vorstoß verfolgen. Es läge an der fehlenden Preisbindung, dass die englischen Verlage in den Pocketbook-Bereich aktiv würden. »Solche Verhältnisse sind dem deutsprachigen Buchmarkt fremd.« Das bestätigt auch Georg Reuchlein, der die Renaissance des bibliophilen Hardcovers feiert, doch da sind die Stimmen, die zugeben, dass mit der Broschur »war und ist immer wieder erfolgreich« gewesen, oder es ginge um »höchstens einzelne Titel aus dem Programm als Paperback, um diese für eine jüngere Zielgruppe preisgünstiger anzubieten.«

[Börsenblatt - 28.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

28. November 2007 um 11:16

Veröffentlicht in Digital, Publisher

GWA Production Award 2008

ohne Kommentare

Zum vierten Mal schreibt der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA seinen renommierten GWA Production Award aus. Prämiert werden die besten Printproduktionen aller Kategorien. Die Preisverleihung findet im Rahmen der drupa 2008 statt.
Kompetentes und zeitgemäßes Printproduktions-Management stellt sicher, dass Budgets sinnvoll und kostenoptimiert eingesetzt werden. Beim GWA Production Award werden in diesem Sinne herausragende Printproduktionen prämiert. Value Magazin ist neben HORIZONT einer der exklusiven Medienpartner.

Bis zum 31. Januar 2008 nimmt der GWA Einreichungen zum Production Award 2008 entgegen. Die Preisverleihung findet am 28. Mai im Rahmen der drupa in Düsseldorf statt. Erstmals gibt es auch eine eigene Katagorie für »variablen Datendruck«, bei dem hochgradig individualisierte Druckproduktionen gewinnen können.

Die preisgekrönten Arbeiten der vergangenen Jahre gelten als beste Referenz für ausgezeichnete Qualität bei Druck, Veredelung und Verarbeitung in Folge eines optimalen Printproduktions-Managements.

Beim GWA Production Award werden alle Arten von Printproduktionen prämiert. Teilnehmen können alle Produktions-, Kommunikations- und Werbeagenturen sowie Unternehmen in zwei Schritten:
1. Online-Registrierung und eine Anmeldung
2. Postalische Einsendung der Printproduktionen

Teilnahmegebühren pro Einsendung:
GWA Mitglieder und Tochter-Gesellschaften: € 270,- zzgl. 19% MwSt.
Nicht-Mitglieder: € 370,- zzgl. 19% MwSt.

Weitere Infos unter: GWA Production Award

[Value Magazin - 27.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

27. November 2007 um 9:28

Veröffentlicht in Papier, Print

Jeder dritte junge Deutsche ist im Web 2.0 aktiv

ohne Kommentare

Fotos und Videos ins Internet stellen oder auch mal einen Eintrag für ein Weblog schreiben – das ist für viele junge Online-Surfer kein Thema mehr. Ältere Computernutzer tun sich damit deutlich schwerer. Jeder dritte Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 29 Jahren hat sich bereits aktiv am so genannten Web 2.0 beteiligt. Das heißt, dass rund 4,3 Millionen Menschen aus dieser Altersgruppe schon Fotos oder Videos ins Internet gestellt oder auch Einträge in ein Weblog gemacht haben. Das geht aus einer repräsentativen Studie von TNS Infratest in München hervor.
Von den 30- bis 49-jährigen Deutschen haben dagegen bisher erst sechs Prozent – 1,3 Millionen Personen – das auch Mitmach-Web genannte Web 2.0 aktiv genutzt. Bei den über 50-Jährigen ist der Anteil mit 0,4 Prozent nach wie vor »verschwindend gering«. TNS Infratest hatte für die Studie insgesamt 1000 Personen im Alter ab 14 Jahren telefonisch interviewt.

[dpa - 26.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

27. November 2007 um 9:28

Veröffentlicht in Communities, Digital

Papier Union: Individuelles Wasserzeichen bei Zanders Zeta

ohne Kommentare

Ab einer Mindestbestellmenge von 2000 Blatt DIN A4 können sich Kunden der Papier Union das Papier Zanders Zeta jetzt mit individuellem Wasserzeichen kreieren lassen.
Zur Auswahl stehen fünf Oberflächen in 100 g/qm: Matt, Mic­ro, Hammer, Leinen, Gerippt – jeweils in den Färbungen brillant und weiß. Für sie gilt eine Mindest-Abnahmemenge von 2000 Blatt DIN A4 beziehungsweise 500 Bogen 45 cm x 64 cm. Weitere Qualitäten sind ab etwa 500 kg möglich, sofern diese als Zeta-Sorte (ohne Wasserzeichen) im Sortiment sind. Wie für alle Zeta-Varianten in 100 g/qm gilt auch für die Wasserzeichen-Papiere eine Preprint-Garantie. Zudem sind Briefumschläge, Versandtaschen und Karton aus der gleichen Oberfläche und in identischem Farbton erhältlich.
Für die Auftragsabwicklung sendet der Kunde einen Datensatz des gewünschten Motivs. Umgesetzt werden können Firmenlogos, Initialen und grafische Motive. Innerhalb von zwei Arbeitstagen erhält er einen Bogen mit dem Wasserzeichen zur Genehmigung. Etwa drei Wochen nach der Freigabe steht sein persönliches Briefpapier zur Verfügung.

[publish.de - 27.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

27. November 2007 um 10:14

Veröffentlicht in Papier, Print

MAN Roland strebt 2008 an die Börse

ohne Kommentare

Laut einer Meldung der Financial Times Deutschland bereite der Druckmaschinenhersteller MAN Roland den Börsengang für 2008 vor:Der Mehrheitseigner Allianz Capital Partners habe mit der Suche nach Banken für den Börsengang begonnen, hieß es in Finanzkreisen. Die Private-Equity-Tochter des Dax-Konzerns hatte im März 2006 einen 65-Prozent-Anteil gekauft, der Nutzfahrzeugkonzern MAN hält die übrigen Aktien. In Finanzkreisen wird ein Erlös von mehr als einer halben Milliarde Euro erwartet, sodass MAN Roland einer der größten Neulinge 2008 werden könnte.
»Wir sind in der Vorbereitung und machen unsere Hausaufgaben«, teilte MAN Roland auf Anfrage mit. Der Börsengang sei als Königsweg für die kommenden Jahre geplant, sagte ein Unternehmenssprecher. Allianz Capital Partners wollte die Informationen nicht kommentieren.
Der Finanzinvestor strebt bei MAN Roland einen frühen Ausstieg an. Die Haltedauer liegt weit unter den in der Branche üblichen fünf Jahren. Der Druckmaschinenhersteller machte im vergangenen Jahr 2,1 Mrd. Euro Umsatz (plus 18 Prozent) und steigerte den Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) um 83 Prozent auf 118 Mio. Euro.

[FTD - 27.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

27. November 2007 um 10:14

Veröffentlicht in News, Print

»Cicero« mit 160.000 individuellen Titelseiten

ohne Kommentare

Mit einer Auflage von 160.000 Exemplaren ist die neueste Ausgabe des Politikmagazins seit gestern im Handel erhältlich. Das Besondere: 160.000 unterschiedliche Cover zieren die Jahresendausgabe.
Anlass für die individuelle Produktion des im Ringier Verlag erscheinenden Heftes sind »Die Bilder des Jahres 2007«. Jeder Hefttitel zeigt ein anderes Foto. Für die Ausgabe stellte die Nachrichtenagentur Reuters ihr gesamtes Bildarchiv aus 2007 zur Verfügung. Knapp 50 Millionen Bilder wurden auf dem Hintergrund der Titelseiten platziert, 320.000 Druckseiten erzeugt und 160.000 Titelseiten und 160.000 unterschiedliche Heftrückseiten gedruckt. Diese Unikate sind einzeln nummeriert.
Die Rückseite der Jahresendausgabe nutzte der Automobilhersteller BMW exklusiv für die Präsentation des neuen BMW 1er Coupé und setzt die Unikats-Idee mit 160.000 unterschiedlich gestalteten Anzeigenmotiven um. Weltweit erstmalig präsentiert damit ein Unternehmen derart viele Anzeigenmotive.
Der schmale Heftrücken zeigt insgesamt 160.000 schmale Streifen aus dem monumentalen “Rhein-Bild” des Düsseldorfer Fotografen Stephan Kaluza. Kaluza ist den gesamten Rhein von der Quelle bis zur Mündung abgewandert und hat diesen fotografiert. Die Bilder hat er anschließend zu einem einzigartigen Panorama von vier Kilometer Länge zusammengestellt.
Aber damit noch nicht genug. Am gestrigen Donnerstag fanden über 20.000 Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Medien und Marketing ein »Cicero«-Exemplar in ihrem Briefkasten. Knapp 11.000 davon sind mit dem eigenen Bild auf der Titelseite ausgestattet.

Möglich wurde das einzigartige Projekt durch die Unterstützung von mehreren Inhalte- und Technologie-Partnern: der Nachrichtenagentur Reuters, dem Solutions-Partner Hewlett-Packard, dem Softwarehersteller Adobe, dem Foto-Dienstleister CeWe Color, dem Papierlieferant Reflex-Werk, der Druckerei Neef+Stumme, dem Druckveredeler Thomas Glawion und dem Litho-Partner Appel Grafik.

[Druck und Medien - 23.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

23. November 2007 um 6:45

Veröffentlicht in Marketing, Print, Publisher

Studie zu den wichtigsten 7 Marketingtrends 2008 erschienen

ohne Kommentare

Online-Marketing/-Advertising wird der wichtigste Marketingtrend in 2008. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Software- und Beratungshaus Epoq GmbH unter Topmanagern* aus der Marketing-Branche durchgeführt hat. Demnach steht für 78 Prozent der Befragten Online-Marketing an erster Stelle.

Als zweiten Trend für das kommende Jahr sehen die Experten mit 68 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich) integrierte Dialogmarketing-Programme an, dicht gefolgt von mobilem Marketing (64 Prozent). Auf Platz vier findet sich mit 40 Prozent das integrierte Direktmarketing wieder. Weitere wichtige Marketing-Trends 2008 sind nach Expertenmeinung auch die Fernsehwerbung (28 Prozent) sowie Radio- und klassische Werbung – mit jeweils 26 Prozent.

Die aktuelle Epoq-Trendstudie gibt darüber hinaus auch Auskunft, welche Formen des Online-Marketings künftig weiter an Bedeutung gewinnen werden. Mehrheitlich sprechen sich 84 Prozent der Marketing-Manager für eine Zunahme bei der Suchmaschinen-Optimierung aus. Aber auch bei der Website-Usability (76 Prozent), dem integrierten E-Mail-Marketing (74 Prozent) und der Markenführung im Internet (72 Prozent) wird mit einem Bedeutungszuwachs gerechnet. Jeweils zwei Drittel der befragten Experten (66 Prozent) zählen zudem die Web 2.0-Technologie, Affiliate-Marketing und Online-Werbung/-Sponsoring zu den wichtigen Onlinemarketing-Instrumentarien für 2008. Die Frage, mit welchen Bereichen Online-Marketing zukünftig stärker verzahnt werden soll, beantworteten 70 Prozent mit Vertrieb/Sales Channel sowie 68 Prozent mit Branding/Markenführung (68 Prozent).

Die 7 wichtigsten Marketingtrends 2008 in Prozent:
1. Online-Marketing/-Advertising: 78
2. Integrierte Dialogmarketing-Programme: 68
3. Mobiles Marketing: 64
4. Integriertes Direktmarketing: 40
5. Fernsehwerbung: 28
6. Radiowerbung: 26
7. Klassische Werbung: 26

* Im Rahmen der Marketing-Trendstudie wurden die Meinungen von 50 Marketing-Experten erfragt.

[Epoq - 15.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

22. November 2007 um 10:12

Veröffentlicht in Digital, Marketing, News

Getaggt mit , , , ,

Canon-Studie: Web-to-Print in Europa ein Wachstumsmarkt

ohne Kommentare

Einer von Canon Europe in Auftrag gegebenen und vom Marktforschungsunternehmen Infotrends durchgeführten Studie zufolge wird die Zahl jener Unternehmen, die über Web-to-Print-Lösungen verfügen, in den nächsten fünf Jahren um 68 % steigen. Grundlage der Studie waren 652 Interviews mit Akzidenzdruckereien, Digitaldruck-Spezialisten, Copyshops und Prepress-Agenturen in 13 europäischen Ländern (nicht bekannt wurde, wie sich die genaue prozentuale Zusammensetzung aller befragten Betriebe in ihrer produktionstechnischen Ausrichtung darstellt).

Bisher nutzen allerdings erst rund ein Drittel der Befragten eine Web-to-Print-Lösung, über die sie im Schnitt 14 % ihres Auftragsvolumens generieren. Die Anwender rechnen jedoch mit einer Nachfragesteigerung. Schon 2010 sollen mehr als ein Drittel aller Druckaufträge bei ihnen über webbasierte Anwendungen eingehen. Der Gegenwert derart übermittelter Auftragsvolumina wird dann laut Infotrends auf 10,5 Milliarden Euro zu beziffern sein.

Jedoch bieten die meisten Druckereien in Sachen Web-to-Print bisher lediglich Grundfunktionen über das Internet an – trotz der momentan verfügbaren großen Bandbreite an Geschäftsmodellen. Umfassende, automatisierte Web-to-Print-Funktionen, variable Datenanwendungen oder integrierte Marketingkampagnen werden von Web-to-Print-Anbietern noch selten eingesetzt. Zu den heute am häufigsten über Web-to-Print abgewickelten Druckprodukten zählen Werbedrucksachen (in 80 % aller Web-to-Print praktizierenden Druckereien), Geschäftsdrucksachen (69 %), Kataloge (56 %), Handbücher (53 %) und Direct Mailings (50 %).

Dass die europäische Druckindustrie scheinbar in zwei Lager zerfällt, ist eine weitere interessante Tatsache, die die Studie zutage förderte. Einerseits gibt es die ehrgeizigen, technologieerfahrenen Unternehmen, die entweder bereits über Web-to-Print verfügen oder es einführen wollen, andererseits jene Firmen, die derartige Möglichkeiten erst noch für sich erschließen müssen oder ganz ablehnen (wie groß die beiden Gruppen genau sind, wurde nicht explizit angegeben). Letztere glauben nur zu 17 % überhaupt nicht an das Konzept Web-to-Print, nutzen derzeit aber andere digitale Möglichkeiten, um von ihren Kunden Druckdaten zu bekommen. Die meisterwähnten Investitionshindernisse: Die Kosten (25 %), das Fehlen passender Druckanwendungen (25 %), mangelhafte IT-Kenntnisse (21 %) und eine geringe Kundenakzeptanz (20 %).

[publish.de / ms - 21.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

21. November 2007 um 1:44

Veröffentlicht in Digital, News, Papier, Publisher

Die schnellste Papiermaschine der Welt entsteht in Sachsen

ohne Kommentare

Die G&D-Tochter Papierfabrik Louisenthal baut die schnellste Rundsiebpapiermaschine der Welt und schafft über 50 neue Arbeitsplätze in der Region.

Giesecke & Devrient investiert am Standort Königstein (Sachsen) einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in den Bau einer neuen Papiermaschine. Durch die neue, moderne Produktionsanlage entstehen mehr als 50 neue Arbeitsplätze und 13 zusätzliche Ausbildungsplätze. Damit wird das Werk in Sachsen für die Giesecke & Devrient Gruppe der größte Fertigungsstandort für Banknotenpapier ausländischer Währungen. Die Herstellung des Spezialpapiers ist der erste Schritt auf dem Weg zur fertigen Banknote. Das Papier für die Banknoten wird an den zwei Standorten, Louisenthal am Tegernsee und Königstein, gefertigt. In Louisenthal arbeiten insgesamt 500 Beschäftigte. In Königstein stellen derzeit 225 Mitarbeiter das Spezialpapier her.

Die Entscheidung für Königstein als Standort der neuen Papiermaschine ist das Ergebnis eines internationalen Vergleichs verschiedener Standortbedingungen. Aufgrund einer anhaltend hohen Nachfrage nach hochwertigem Banknotenpapier werden durch die neue Anlage die Kapazitäten am Standort Königstein von 7.000 auf rund 11.000 Tonnen pro Jahr ausgebaut.

Die Bauzeit wird voraussichtlich zwei Jahre betragen. Die Produktionsaufnahme ist für Ende 2009 geplant. Das Unternehmen setzt auf gut ausgebildete Fachkräfte aus der Region und plant eine weitere intensive Zusammenarbeit mit ortsansässigen Zulieferbetrieben.

Die Papiermaschine wird laut Louisenthal-Geschäftsführer Michael Böhm weltweit die schnellste und modernste ihrer Art sein. In Kombination mit technisch anspruchsvollen Sicherheitsmerkmalen aus dem Folienwerk in Louisenthal erschließt sich der Geschäftsbereich damit zusätzliche Exportchancen.

[Druck und Medien - 16.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

20. November 2007 um 1:02

Veröffentlicht in News, Papier

Getaggt mit , , ,