Schweizer Degen. Print & Publishing Consulting

Wir entwickeln Strategien für Verlage und die grafische Industrie. Dabei sind traditionelle und »handwerkliche« Tugenden mit modernen und innovativen Methoden und Arbeitsabläufen zu verbinden. Es geht aber immer darum, die jeweiligen Zielgruppen zu identifizieren und deren Bedürfnisse ernst zu nehmen. Dabei blicken wir »durch die Brille des Kunden« und konzentrieren uns auf vorhandene Firmenressourcen mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern, um im Dialog dem Kunden die Leistungen bieten zu können, die er wirklich will, und zwar zur richtigen Qualität und zum angemessenen Preis.

Archiv für Oktober 2007

Termin für das 10. FDI-Podium steht fest.

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10. FDI-Podium am 19. und 20. September 2008 in Rastatt

Der FDI hat nun den Termin für das Jubiläums-Podium im nächsten Jahr festgelegt: Am Freitag, 19. und Samstag, 20. September 2008 findet das 10. FDI-Podium statt.

Als Tagungsort wurde – wie in diesem Jahr – die BadnerHalle in Rastatt ausgewählt. Bitte notieren Sie sich jetzt schon diesen Termin.

Die Tagung soll wiederum mit einer Ausstellung namhafter Firmen begleitet werden. Interessenten können sich schon jetzt als Aussteller bei der FDI-Bundesgeschäftsstelle in Saarbrücken anmelden.

Geschrieben von Johannes F. Woll

31. Oktober 2007 um 5:15

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Fachverlage im Aufwind

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Die deutschen Fachverlage schätzen die Geschäftslage und -entwicklung positiv ein. Zu diesem Ergebnis kam die alljährliche Herbstumfrage der Deutschen Fachpresse. Über 60 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen erwarten für 2008 höhere Umsätze als im Vorjahr. Mit der Ertragslage für 2007 seien die Mitglieder gleichfalls zufrieden: »Die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2007, wie sie die letzte Fachpresse-Statistik gezeigt hat, haben sich voll und ganz realisiert«, so der stellvertretende Sprecher der Deutschen Fachpresse Claus Wüstenhagen. »Unsere Mitgliedsverlage haben auch in den zurückliegenden, nicht ganz einfachen Jahren innovativ gearbeitet. Das hat sich gelohnt, wie die Entwicklung zeigt.«

Ungebremst die Wachstumsprognosen für die digitalen Geschäftsbereiche: 77 Prozent der Befragten rechneten hier für 2008 mit einem deutlichen Wachstum. Das Anzeigen- und Abonnementgeschäft habe sich stabilisiert. Etwa 80 Prozent der befragten Mitgliedsverlage rechneten mit einer unveränderten bzw. leicht steigenden Entwicklung. Große Wachstumsbereiche stellten wie auch schon im Vorjahr Online- und Anzeigengeschäft dar, gefolgt von Vertrieb, Relaunches, sowie Events (Veranstaltungen / Messen / Kongresse). Entsprechende rechneten ca. 88 Prozent der Befragten mit einer gleich bleibenden oder leicht steigenden Entwicklung für die konjunkturelle Lage der Verlagsbranche.

»Die Fachmedien-Unternehmen in Deutschland arbeiten auf hohem Niveau. Für die erfolgreiche Umsetzung der digitalen und internationalen Herausforderungen sind unsere Mitgliedsverlage gut aufgestellt«, fasst Wüstenhagen zusammen.
Über die Deutsche Fachpresse:
Die Deutsche Fachpresse vertritt die Interessen von rund 420 Fachverlagen in Deutschland, die 2006 mit rd. 3.800 Titeln einen Umsatz von 2 Mrd. EURO erzielten. Sie wird getragen vom Fachverband Fachpresse im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e. V. (Berlin) und der Arbeitsgemeinschaft Zeitschriftenverlage im Börsenverein des Deutschen Buchhandels (Frankfurt).

Geschrieben von Johannes F. Woll

30. Oktober 2007 um 1:32

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Herbstsitzung des bvdm: Bessere Bedingungen, bessere Preise

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Am 23. Oktober 2007 fand die Herbstsitzung des Bundesverbandes Druck und Medien in Wiesbaden statt. Zwei positive Trends testiert der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Thorsten Anhalt. Zum einen haben sich die Finanzierungsbedingungen für Druckunternehmen verbessert, zum anderen werden die Preise für Druckleistungen wieder steigen:

»Der Trend ist eindeutig. Die Zahl der Unternehmen, die über Probleme bei der Kreditaufnahme klagten, hat den niedrigsten Stand seit Beginn der bundesweiten Bankenstudie vor sechs Jahren erreicht.
Auch die bislang eher unbefriedigende Eigenkapitalquote der Druck- und Medienunternehmen hat sich im Laufe der letzten Jahre leicht verbessert. Dies ergibt sich auch aus dem verbandsinternen Bilanzkennzahlenvergleich.
«

Weiter informierte der Wirtschaftsausschuss, dass angesichts der steigenden Kosten für Material, Energie und Personal im Laufe der nächsten Monate auch die Preise für Druckleistungen erhöhen werden. Bislang habe die Branche ihren Rationalisierungsfortschritt an die Kunden weitergegeben und so die Preise gesenkt. Nun sei kein Spielraum mehr da, die steigenden Kosten zu schultern. Um nachhaltig produzieren zu können, müssten Unternehmen einen Teil ihrer Kostenbelastung auf die Preise umlegen, was aber auch auf steigende Akzeptanz bei den Kunden führe. Ein Indiz dafür sei die stärkere Kapazitätsauslastung der Druckereien.

Bei Preisgesprächen sei besonders auf vertrauensvolle Kommunikation mit dem Kunden zu achten.

»Dazu gehöre auch der Mehrwert einer langfristigen Zusammenarbeit und kundennaher Dienstleistungen. Gemeinsam müsse man nach Möglichkeiten suchen, wie der Kunde trotz Preiserhöhung seine Kommunikationsziele mit unverändertem Budget erreichen könne, beispielsweise durch veränderten Materialeinsatz oder andere flankierende Maßnahmen.«

(bvdm)


Geschrieben von Johannes F. Woll

29. Oktober 2007 um 10:02

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Schweizer Degen relauncht

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Das »äußere Erscheinungsbild« und »Design« sind zweierlei – so mussten wir eben lernen. Design bezeichnet den Prozeß der Formgebung. Schon die Herkunft des Begriffes »designare = (be)zeichnen« bezeichnet den Prozess des »bewussten Gestaltenseines« (lt. Wikipedia). Das äußere Erscheinungsbild ist da weiter. Den Begriff wollen wir erst bedienen, wenn eine Sache runder ist, oder eben präsentationsreifer, raus aus den Kinderschuhen oder der neudeutschen Betaphase.

Sei’s drum: Wir haben nach unseren Anfängen in schlichtem blau und einfachen Werksatz (wenn solche Begrifflichkeiten für’s Web taugen) nun zu etwas stärkeren Akzidenzen gegriffen. Der schwarzen Zunft gemäß unseren »Zeitungskopf« gefärbt, zwei- und dreispaltig die Texte laufen lassen. Dabei setzen wir Teaser ein, Kurztexte, die – so hoffen wir – zum Weiterlesen verleiten. Die bescheidenen Infos über uns nach oben gepackt in eine horizontale Navigation.

Nach Ernest Hemingway hat der Gestalter Warpspire (Besten Dank an dieser Stelle!) das Thema benannt. Hemingway sagte, »ein klassisches Werk [sei] ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.« In diesem Sinne wünschen wir unserem kleinem Blog nie das Zeug zum Klassiker, und halten es weiter mit Hemingway:»Nie entmutigt sein. Geheimnis meines Erfolges.«

Geschrieben von Johannes F. Woll

28. Oktober 2007 um 11:06

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Hurra, die Polen kommen …

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Polen drucken bei Clausen & Bosse in Leck
Bei Clausen & Bosse wird Kehlmanns neuer Roman »Vermessung der Welt« in polnischer Sprache gedruckt. Die Auflage der Übersetzung »Rachuba Swiata« beträgt 6.000 Exemplare. So berichtet der SHZ (Schleswig Holsteinische Zeitungsverlag).

Die Druckerei habe weltweit Kunden, endlich habe man auch in Warschau erfolgreich einen Vertrag verhandeln können. Werner Matthiesen aus dem Verkauf hofft, »dass durch diese Produktion unsere Bekanntheit in Polen wächst.«

»Uns hat überzeugt, dass hier Daniel Kehlmanns Werk in Buchform entstanden ist«, so die Herstellungsleiterin des polnischen Verlages Wydawnictwo WAB, der 1991 gegründet wurde und heute 25 Mitarbeiter zählt.

Geschrieben von Johannes F. Woll

24. Oktober 2007 um 9:31

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Die »Süddeutsche« oder »Gute Zeiten – Schlechte Zeiten«

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Gute Zeiten?
Vorgestern berichteten wir erst, die Süddeutsche sei zum zweiten Mal nach 2005 Zeitungsdrucker des Jahres geworden. Das SV-Druckzentrum in Steinhausen wurde für gewürdigt, wie z.B. Anzeigen auf Transparentpapier oder mit Duftlack veredelte Anzeigen und die so genannten Flying Pages, eine Art Post-it-Anzeigen. In der Brgündung lasen wir, dass »im Zusammenspiel von guten Ideen und professioneller technischer Umsetzung [...] für den Anzeigenkunden ein echter Mehrwert« besteht, »der für die gesamte Zeitungsbranche impulsgebende Signale setzt«.

Schlechte Zeiten!
Und heute werde wir an die Schlagzeilen vom Sommer erinnert, in denen es hieß, der Verkauf der »Süddeutschen Zeitung« ginge in die Endphase. Damals berichtete das »Handelsblatt«, dass es zwar bisher kein Interesse von Finanzinvestoren gebe, sondern es vor allem Verlagskonzerne seien, die sich für das Zeitungshaus interessierten. Allen voran der britische Verlagskonzern Mecom von David Montgomery. Und heute ist das Thema wieder brandfrisch. Holtzbrink sei nun unter den Bietern, zu denen laut »FAZ« auch noch die WAZ-Gruppe (»Westdeutsche Allgemeine Zeitung«) und der Verlag DuMont Schauberg zählen.

Das muss alles noch nichts heißen, doch sind wir auch »schmerzlich« daran erinnert, welche Folgen der Verkauf eines Verlagshauses für die dazugehörigen Grafischen Betriebe haben kann …

Geschrieben von Johannes F. Woll

22. Oktober 2007 um 4:04

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WEB to PRINT

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»Viele Drucker glauben ja, das Internet sei der natürliche Feind ihrer Branche, aber das muss nicht unbedingt so sein.«, so Wolfgang Clement bei der Verleihung der Druck&Medien Awards 2007 in Berlin.

Ist das tatsächlich so? Fest steht, dass web2print ein großes Thema auf der Drupa 2008 sein wird. So lesen wir in zukunft medien, dem Verbandsmedium des Druck und Medienverbandes NRW:

»In den vergangenen zehn Jahren haben web-basierte Dienste einen großen Entwicklungssprung hingelegt – bis hin zu anspruchsvollen Bearbeitungsumgebungen, die in Auftragssysteme von Unternehmen integriert sind.« Dann folgt die Empfehlung, die Systeme in die engere Auswahl zu nehmen, die sowohl workflowbasiert als auch skalierbar sind.

Empfehlungen, mit denen wir »Unbeleckten« nicht so viel anzufangen wissen, weshalb wir uns gleich an Herrn Zipper von ZipCon gewendet haben, der nicht nur eine sehr hohe Expertise hat, sondern dazu noch eine Seminarreihe anbietet. Diese wendet sich nicht nur an Drucker, sondern auch an deren Zielgruppen.

Fazit: Die Integration von web2print-Lösungen mag den Druckereien zu empfehlen sein, die diese Lösungen einsetzen, um ihren Dialog mit Kunden gerade bei Standardproduktionen zu verschlanken, oder eben jenen, die (gegebenenfalls in geschlossenen Bereichen) ihren Kunden regelmässig wiederkehrende Produkte zur Bearbeitung und Korrektur freischalten und auch damit den Dialog mit den Kunden verschlanken und dabei intensivieren können. Dienstleistung wird so einfach mittelbarer.

Viel Fantasie brauchen wir dann nicht mehr, wenn wir Szenarien zeichnen, in denen Produkte quasi Print-on-demand direkt von den Kunden webbasiert kreiert, korrigiert, beauftragt und disponiert werden. Klar, müssen damit auch neue Prozesse integriert, ein neues Qualitätsmanagement installiert, neue Kapazitäten bereitgestellt werden, doch wittern wir hier eine breite Chance, das Tagesgeschäft auf eine neue und starke Routine zu heben, um mehr Zeit und Augenmerk für die besonderen Herausforderungen und speziellen Proukte legen zu können.

Geschrieben von Johannes F. Woll

21. Oktober 2007 um 9:19

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And the winner is …

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Eben wurden die Gewinner der Druck & Medien Awards bekannt gegeben:
Gold Awards

Der Agfa Award – Druckereimanager des Jahres
Michael Medweth, OZ Druck und Medien, targetmedia

Der GC Graphic Consult Award – Druckerei des Jahres
Color-Offset GmbH, München

Der PrintCity Award – Team des Jahres
ABC Colorstudio der Albert Bauer KG, Hamburg

Menschen

Der MAN Roland Award – Kunden- und Verkaufsteam des Jahres
Gewinner:
• Vignold Ratingen GmbH, Ratingen
Besondere Erwähnung:
• WDW Druck GmbH, Leimen-St. Ilgen
Nominiert:
• Georg Kohl GmbH, Brackenheim
• DRUCKSTUDIO GmbH, Düsseldorf

Der Fujifilm Award – Prepress-Team des Jahres
Gewinner:
• abc colorstudio der Albert Bauer KG, Hamburg
Nominiert:
• Mohn media, Gütersloh
• Oestreicher + Wagner Medientechnik GmbH, München
• RLS jakobsmeyer GmbH, Paderborn

Der Heidelberger Druckmaschinen Award – Student des Jahres
Gewinner:
• Andreas Lorenz, Hochschule der Medien Stuttgart
Nominiert:
• Florian Bornemann und Mathias Ullenboom, Bergische Universität Wuppertal
• Daniel Emma, Johannes-Gutenberg-Schule Stuttgart

Unternehmen

Der Berberich Award – Kleindruckerei des Jahres
Gewinner:
• Rapp-Druck GmbH, Flintsbach
Nominiert:
• Druckerei Schäfer, Sarstedt
• Druckerei Willy Gröer GmbH u. Co. KG, Chemnitz
• Hoff Design GmbH, Bodenwerder
• Seeger-Druck GmbH & Co., Freudenstadt
• Werbedruck Petzold GmbH, Gernsheim

Der Burgo Award – Akzidenzdruckerei des Jahres
Gewinner:
• Werbedruck Petzold GmbH, Gernsheim
Besondere Erwähnung:
• Raff GmbH, Riederich
Nominiert:
• G. Peschke Druck GmbH, München
• Grafik & Druck Steiner oHG, Alzenau
• Lechte Medien / Silfox Gruppe, Emsdetten

Der Canon Award – Digitaldruckerei des Jahres
Gewinner:
• Stiefel Digitaldruck GmbH, Lenting
Besondere Erwähnung:
• infowerk ag, Nürnberg
Nominiert:
• Georg Kohl GmbH, Brackenheim
• SDV – Die Medien AG, Dresden

Veredler des Jahres
Gewinner:
• Druckhaus HEIDENREICH GmbH, Bünde
Nominiert:
• Kirchner Print.Media GmbH & Co. KG, Kirchlengern
• PRINT 64 Daten Druck Verarbeitung GmbH, Norderstedt

Der KBA Umwelt Award – Umweltorientiertes Unternehmen des Jahres
Gewinner:
• Druckhaus Berlin-Mitte GmbH, Berlin
Nominiert:
• Freiburger Druck GmbH & Co. KG, Freiburg

Der Hewlett Packard Award – Innovativstes Unternehmen des Jahres (Technik)
Gewinner:
• Georg Kohl GmbH, Brackenheim
Besondere Erwähnung:
• VINX GmbH & Co. KG, München
Nominiert:
• Carl Edelmann GmbH & Co. KG, Heidenheim
• Druckhaus HEIDENREICH GmbH, Buende
• J. Fink Druckerei GmbH & Co. KG, Ostfildern
• M.P. Mediaprint Informationstechnologie GmbH, Paderborn

Innovativstes Unternehmen des Jahres (Geschäftsmodell)
Gewinner:
• targetmedia GmbH, Rheinfelden
Besondere Erwähnung:
• Albert Bauer KG, Hamburg
Nominiert:
• Balda Solutions Deutschland GmbH, Bad Oeynhausen
• Hamburger Morgenpost, Hamburg
• Medienpark Pfotenhauer, Ankum
• Werbedruck Petzold GmbH, Gernsheim

Segmente

Der Conti-Air Award – Magazindrucker des Jahres (Bogen)
Gewinner:
• Foag & Lemkau GmbH, München
Besondere Erwähnung:
• MEDIALIS Offsetdruck GmbH, Berlin
Nominiert:
• ARQUANA International Print & Media AG, Neumünster
• G. Peschke Druck GmbH, München
• Stürken Druck GmbH + Co. KG, Bremen

Der UPM Award – Zeitschriftendrucker des Jahres (Rolle)
Gewinner:
• Kunst- und Werbedruck GmbH & Co. KG, Bad Oeynhausen
Besondere Erwähnung:
• Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG, Höchberg
Nominiert:
• CW Niemeyer Druck GmbH, Hameln
• KonradinHeckel, Leinfelden-Echterdingen
• Prinovis Ltd. & Co. KG, Hamburg

Der Siegwerk Award – Zeitungsdrucker des Jahres
Gewinner:
• SV-Druckzentrum Steinhausen GmbH & Co. KG, München
Besondere Erwähnung:
• Axel Springer AG Offsetdruckerei Ahrensburg, Ahrensburg
Nominiert:
• Freiburger Druck GmbH & Co. KG, Freiburg
• Presse-Druck- und Verlags-GmbH, Augsburg

Katalogdrucker des Jahres
Gewinner:
• Kunst- und Werbedruck GmbH & Co. KG, Bad Oeynhausen
Nominiert:
• ARQUANA International Print & Media AG, Neumünster
• Prinovis Ltd. & Co. KG, Hamburg
• Stark Druck GmbH + Co. KG, Pforzheim

Werkdrucker des Jahres
Gewinner:
• Druck Pruskil GmbH, Gaimersheim
Nominiert:
• B.O.S.S Druck und Medien GmbH, Goch
• druckpartner, Druck- und Medienhaus GmbH, Essen

Der Xeikon Award – Directmaildrucker des Jahres
Gewinner:
• ORO DRUCK GmbH, Werther
Besondere Erwähnung:
• SDV – Die Medien AG, Dresden
Nominiert:
• Direkt Com GmbH, Mertingen
• Mohn media, Gütersloh

Der Kodak Award – Verpackungsdrucker des Jahres
Gewinner:
• Carl Edelmann GmbH & Co. KG, Heidenheim
Besondere Erwähnung:
• Richard Bretschneider GmbH, Braunschweig
Nominiert:
• folian GmbH, Groß Lüdershagen
• rlc│packaging group, Hannover

Etikettendrucker des Jahres
Gewinner:
• KOLBE-COLOCO Spezialdruck GmbH & Co. KG, Versmold
Nominiert:
• Offset Ketels GmbH & Co. KG, Wees
• RAKO ETIKETTEN GmbH & Co. KG, Witzhave
• Schreiner Group GmbH & Co. KG, Oberschleißheim

Der Scheufelen Award – Kunstdrucker des Jahres
Gewinner:
• Color-Offset GmbH, München
Nominiert:
• B.O.S.S Druck und Medien GmbH, Goch
• E&B Engelhardt und Bauer GmbH, Karlsruhe
• PRINT 64 Daten Druck Verarbeitung GmbH, Norderstedt
• recom GmbH / recom Art, Ostfildern

Bilder und Infos unter der Homepage DruckAwards.

Geschrieben von Johannes F. Woll

18. Oktober 2007 um 12:38

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Druckmarkt

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Nach den gestrigen Zahlen zum Papiermarkt 1951 heute die aktuelleren (16.07.2006) zum Druckmarkt. Interessant finden wir, dass im europäischem Vergleich in Deutschland und Österreich die Betriebe im Durchschnitt größer sind (> 15 Personen) und damit auch die höheren durchschnittlichen Umsätze je Betrieb erzielt werden.

Anzahl Offsetdruckereien in Europa

Betriebe Beschäftigte Umsatz Arbeitsproduktivität
Tausend €/pro Kopf
UK 18.777 190.796 22.506 55,3
BRD 12.934 196.947 20.976 46,2
Frankreich 16.766 119.886 13.984 41,8
Italien 13.378 124.626 13.378 39,0
Benelux-Länder 7.897 69.727 9.605 52,5
Spanien 14.465 94.272 8.240 34,5
Dänemark 1.473 14.690 1.722 53,8
Schweden 3.683 24.381 2.905 43,3
Finnland 1.276 12.691 1.537 51,4
Ungarn 4.322 27.857 890 8,9
Polen 11.416 51.084 2.295 13,3
Tschechien 5.286 24.557 805 11,6
Österreich 1.088 16.778 2.084 58,0

125.554 1.020.900 104.262 41,5

aus: Prof. B. von Schubert auf 14. GC Führungskräftetagung 2007

Geschrieben von Johannes F. Woll

17. Oktober 2007 um 12:59

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Nachlese

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RESOLUTION

»Der Vorstand des Börsenvereins möge seine Werbestelle beauftragen, in geeigneter Form […] Verständnis für die heutige Papierlage zu wecken. Die Versammlung der Hersteller hat bei ihren Beratungen erkannt, dass es zur Zeit kein wichtigeres Problem in der Buch- und Zeitschriftenherstellung gibt als die Beschaffung von Papier, und zwar zu Preisen und in Qualitäten, die der Einhaltung marktfähiger Preise und der Erfüllung aller berechtigten Haltbarkeitsansprüche dienen.

Die heutigen Papierpreise drohen das buchhändlerischer Preisgefüge zu sprengen und Verkaufspreise zu erzwingen, welche die Kaufkraft unserer Leser bei weitem überschreiten. Andererseits übersteigen die Ansprüche der Abnehmer des Verlags – Sortiment und Bücherkäufer – sehr oft das sachlich gerechtfertigte Maß.«

So die »dringenden Empfehlung« der Teilnehmer der ersten Tutzinger Arbeitstagung an den Vorstand des Börsenvereins vom 14. Juni 1951, die als »Resolution« einstimmig angenommen wurde.

Zahlen: Die Produktionsleitung der Papierfabriken betrug 1951 etwa 1,8 Mill. Tonnen, wobei 73% auf Papier und 27% auf Pappe entfielen. Etwa 60–65.000 Personen beschäftigte die Papier-, Pappen- und Zellstoffindustrie im Bundesgebiet.

[Quelle: Reprint des Tagungsheftes Tutzinger Arbeitstagung 11.-15. Juni 1951, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft Münchener Verlagshersteller]

Wir stellen den Beitrag nicht nur augenzwinkernd ein, waren und sind Zellstoff und Papier knappe Rohstoffe. Und die Branche damals ein bedeutender Arbeitgeber! Die Situation hatte sich 1950 verschärft, als die Vereinigten Staaten überproportional Zellstoff importierten, die Märkte leerfegten und die Rohstoffpreise nach oben trieben. Wir dürfen nicht vergessen, in welchem Beziehungsgeflecht und in welcher Abhängigkeit die Branchen Print & Publishing nicht nur voneinander stehen.

Geschrieben von Johannes F. Woll

16. Oktober 2007 um 12:32

Veröffentlicht in Papier, Publisher