Schweizer Degen. Print & Publishing Consulting

Wir entwickeln Strategien für Verlage und die grafische Industrie. Dabei sind traditionelle und »handwerkliche« Tugenden mit modernen und innovativen Methoden und Arbeitsabläufen zu verbinden. Es geht aber immer darum, die jeweiligen Zielgruppen zu identifizieren und deren Bedürfnisse ernst zu nehmen. Dabei blicken wir »durch die Brille des Kunden« und konzentrieren uns auf vorhandene Firmenressourcen mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern, um im Dialog dem Kunden die Leistungen bieten zu können, die er wirklich will, und zwar zur richtigen Qualität und zum angemessenen Preis.

Schweizer Degen mit eigener Domain

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Das Blog Schweizer Degen wird zukünftig ausschließlich unter www.schweizer-degen.com fortgeführt. Wir freuen uns über Ihren / Euren Besuch auf unseren Seiten.

Mit bestem Dank für Ihr / euer Vertrauen

Johannes F. Woll

Geschrieben von Johannes F. Woll

7. Januar 2008 um 5:01

Veröffentlicht in About us

Wie werben Druckereien? Folge 1

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These 1: Druckereien werben gar nicht!Früher wurde eine Druckerei vorstellig, brachte Muster mit, die wir gemeinsam erfühlten, mit Typometer und Fadenzähler bei Normlicht betrachteten. Wir tauschten uns über hochpigmentierte Farben, die Kompensation des Punktzuwaches bei offenen Papieren, Veredelungstechniken, neue Papiere aus, empfahlen einander unsere Partner. Kurzum: Wir lernten uns kennen, fachsimpelten und wenn die Chemie stimmte (im Druck wie im Zwischenmenschlichen), war das der Beginn einer langjährigen Partnerschaft.

Heute erhalte ich halbpersonalsierte und vollstandardisierte Anfragen per E-Mail. Die Argumente sind schwach, beliebig und austauschbar:

  • Wir agieren überregional für namhafte Kunden verschiedener Branchen.
  • Wir bieten klassischen Offsetdruckauf und Digitaldruck an.
  • Wir haben großformatige und mehrfarbige Maschinen und alle Formen der Weiterverarbeitung.
  • Wir bieten alles aus einer Hand.

Die Anfrage schließt mit der Aufforderung, ich möchte mich doch bei der Druckerei melden und einen Auftrag platzieren. Man sieht meinem »Auftrag mit Interesse entgegen«. Dabei habe ich gar keinen Auftrag. Und nun auch gar kein Interesse mehr …
Wie machen Sie es? Wie sprechen Sie Ihre Kunden an? Welches sind Ihre Vertriebsargumente? Wie unterscheiden Sie sich vom Wettbewerb?

Ihre Antworten oder ideale Antworten in Bälde …

Geschrieben von Johannes F. Woll

15. Dezember 2007 um 2:11

Veröffentlicht in Marketing, Papier, Print

Schönes neues Web? Verlage zwischen web 1.0 und web 3.0.

mit einem Kommentar

Sind Verlage, und ich meine speziell Fach- und Wissenschaftsverlage, schon state-of-the-art?Oder schüren die aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen über die »Verlage 3.0« nicht noch zusätzlich – und unnötigerweise – die bereits verbreitete Unsicherheit?
Der Kollege Ehrhardt F. Heinold, Geschäftsführer bei Heinold, Spiller und Partner, hatte das brisante Thema web 2.0 schon zur Buchmesse erfolgreich besetzt und mit dem »Forum Innovation« zahlreiche Interessenten erreicht. Die Zukunft der Verlage müsse darin liegen, Netzwerke zu organisieren, Communities zu formen. Hier habe der Verlag, wie auch aus einem Interview mit dem buchreport.magazin hervorgeht, sich der aktuellen technischen Entwicklung und dem geänderten Medienverhalten der Kunden anzupassen.
»Verlage haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt, weil sie in Content, aber nicht in Kundenbedürfnissen gedacht haben«, so provoziert Heinold. Mag er damit die Verlage für das Thema auch sensibilisieren wollen, mir geht es für mein Verständnis etwas zu weit.
Zum einen bin ich mit der Steigerung Verlag 1.0, 2.0 und 3.0 nicht einverstanden. Der Superlativ mündet mit »Verlag 3.0« in einer Definition, die mit den verbreiteten Begrifflichkeiten zu web 2.0 bricht. Verlag 2.0 wäre die zutreffendere und verständlichere Bezeichnung gewesen. Diese benutzt Heinold jedoch für die Verlag, die sich des web 1.0 bedienen (CMS, CRM, e-paper, Foren), aber noch kein 2.0»Mittmachangebot« bereithalten. Und der Verlag 1.0 schließlich ist nach seiner Definition der klassische Printverlag.
Zum anderen hat Heinold in seinen Betrachtungen einen wichtigen Aspekt nicht berücksichtigt, und zwar das Verhalten der Verlagskunden. Das sind neben Buchhandel, Multiplikatoren, Presse, gerade im Wissenschaftsbetrieb die universitären und außeruniversitären Einrichtungen, und schließlich die Nutzer der Medien. Letztere formieren sich erst in jüngerer Zeit (wenn wir vom hochwissenschaftlichen oder technischen Netzwerker, der das Internet von Anfang an als Netzwerk nutzte, absehen) in virtuellen Communities und tauschen dort sich und ihre Lesezeichen, Bilder, Wissen, Dokumente, Kontakte untereinander aus.
So auch neuerdings in innovativen und richtungweisenden Vorhaben wie zum Beispiel der Wissenscommunity scilink.com oder der »Knowledge Sharing, Collaboration and Networking Platform – Insightory« oder schließlich in der von Elsevier eben installierten »science bookmarking site« 2collab.com, in der neben Favoriten auch Bibliografien von (Fach)Veröffentlichungen (mit)geteilt werden können. Diese Leser schätzen aber auch Konsistenz, in der ihre Verlage in der Vergangenheit qualitativen, relevanten und differenzierten Content aufbereiteten. Das Thema »User Generated Content« hingegen steht ja in einem paradoxen Verhältnis dazu und dem Anspruch der Fachverlage.
Oder kurz: da gibt es Zielgruppen, die fürchten Veränderungen wie der Belzebub geweihtes Wasser. Die Verlage wissen um die Chancen, die aktuelle Community- oder Bloglösungen in der Kundenbindung darstellen. Ihre Unsicherheit besteht in diesem Bereich weniger in der Planung als vielmehr in der Sorge, ihren Zielgruppen einen adäquaten Nutzen generieren zu können.
Der Verlag 3.0, so schließt Heinold, habe nicht mehr den Content, sondern vor allem den Kunden in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen.
Ich behaupte, der Verlag der Zukunft, und das ist der Verlag 2.0, hat beides zusammenzuführen. Den Kunden und den Content. Punktgenau und zeitnah.

Geschrieben von Johannes F. Woll

9. Dezember 2007 um 12:15

Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling …

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… »leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zu nächsten und lässt den Himmel ahnen« so zitiert die Homepage der Stiftung-Buchkunst Lao-Tse.
Eben prämierte die Stiftung die schönsten deutschen Bücher des Jahres 2007. Insgesamt 45 Werke erhielten im Wettbewerb um die schönsten deutschen Bücher eine Prämierung, weitere 16 Bücher eine Anerkennung. 467 Einsender hatten 1056 Bücher eingereicht.
Die »ausgezeichneten« Bücher werden zunächst in der Zentralbibliothek der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen präsentiert. Ausstellungseröffnung ist dort am 1. Februar 2008. Dann gehen die Kollektionen auf eine Wanderausstellung. Termine und Standorte sind dem Kalender auf der Webseite der Stiftung zu entnehmen.

Eine übersichtliche Auszeichnungsliste der Stiftung Buchkunst steht auf dem Onlineangebot des Buchmarkts zum Download.

Geschrieben von Johannes F. Woll

6. Dezember 2007 um 4:09

Veröffentlicht in News, Papier, Print, Publisher

Papierpreise steigen

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Schneidersöhne und Papier Union haben Preiserhöhungen zum Jahreswechsel angekündigt. Diese können bis zu 8 Prozent betragen.
Als Gründe hierfür führen die Sortimenter die Preiserhöhungen der Papierhersteller und die allgemeine Kostenentwicklung an. Vor allem seien die massiv gestiegenen Energiekosten und die steigenden Preise für den Rohstoff Holz verantwortlich. »Aufgrund stetig sinkender Margen und weiter steigender Kosten für Transport und Energie sind wir leider gezwungen, diese Preiserhöhungen an unsere Kunden weiterzugeben«, so die Papier Union, die Preiserhöhungen bis zu 6 Prozent ankündigt.
Schneidersöhne kündigt an, die Preiserhöhung entsprechend des jeweiligen operativen Aufwandes weitergeben zu wollen. Das könne im Einzelfall bis zu 8 Prozent betragen.

Geschrieben von Johannes F. Woll

4. Dezember 2007 um 5:13

Veröffentlicht in News, Papier

Fedrigoni mit erweitertem Vertriebsnetz

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Fedrigoni Deutschland eröffnet einen Lagerstandort in Hamburg und einer neuen Repräsentanz in Berlin.Wie eben Print und Produktion berichten, hat der italienische Feinpapierhersteller Fedrigoni Deutschland GmbH – wie bereits im Juli 2007 angekündigt – das eigene Vertriebsnetz in Deutschland erweitert. Ab Januar 2008 ist Fedrigoni neben der Hauptniederlassung in München und den Niederlassungen in Düsseldorf und Frankfurt in zwei weiteren Städten vertreten: In Hamburg mit eigenen Mitarbeitern und einem neuen Lagerstandort für Nord- und Ostdeutschland sowie in Berlin. Durch die zusätzlichen, neuen Mitarbeiter vor Ort soll die direkte und persönliche Betreuung beim Kunden verbessert werden. Durch das neue Lager in Hamburg wird eine schnellere Lieferung von Lagerware nach Nord- und Ostdeutschland gewährleistet.

[Print & Produktion - 3.12.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

3. Dezember 2007 um 11:06

Veröffentlicht in News, Papier

Neue Qualität im Sortiment von Gmund

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Über die neueste Produktentwicklung aus dem Labor der Büttenpapierfabrik Gmund berichtet das VALUE Magazin. Demnach besitzt STONE Robust eine »magische« Papieroberfläche, die flüssige oder fettige Substanzen nicht sofort ins Papier eindringen lässt. Dennoch sei es ein echtes Papier mit einladender Griffigkeit, ohne Plastifizierung oder Laminierung.
Zur Haptik gesellen sich harmonische Papierfarben und eine steinähnliche Struktur in vielen Färbungen, darunter auch in Magenta (»Ruby«). »Brilliant« oder »Diamond« besitzen jeweils ein glänzendes Finishing. Schließlich runden ein klassisches »Grau«, »Schwarz« sowie elegantes »Dunkelblau« das Farbspektrum ab.

Das Papier gibt es in allen Farben mit und ohne »Robust«-Oberfläche bis zu einem Kartongewicht von 300 g/m². In Weiß und Chamois ist es sogar in 5 verschiedenen Flächengewichten bis hin zu einem schimmernden Kartongewicht von 310 g/m² und passenden Briefhüllen erhältlich. In 100 g/m² ist STONE Laser- und Inkjet-geeignet.

Weitere Infos unter: www.gmund.com

Geschrieben von Johannes F. Woll

3. Dezember 2007 um 11:06

Veröffentlicht in News, Papier

bvdm-Konjunkturtelegramm: Druckindustrie weiter im Aufwind

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Nach dem ifo-Konjunkturtest wird die Geschäftslage im November mit +9 weiter positiv beurteilt und ist damit auf dem gleichen Niveau wie im November 2006. Im Oktober hatte der Wert noch bei +3 gelegen. 21% beurteilen ihre Geschäftslage gegenwärtig als gut, 67% als befriedigend und 12% als schlecht.Mit einem weiter steigenden Antwortsaldo von +8 im Oktober auf +10 im November wird die Produktionsentwicklung im Vormonat weiter positiv eingeschätzt. Nur 12% der Auskunftgebenden berichten über eine gesunkene, aber 22% über eine gestiegene Produktionstätigkeit, für 55% ist sie etwa gleich geblieben. Auch die Einschätzung der Nachfragesituation bleibt wie im Vormonat mit +12 im positiven Bereich.Die wertmäßigen Auftragsbestände werden weiter stärker als im Vormonat abgebaut: 27% – und damit 4%-Punkte mehr als im Vorjahr – halten ihre Auftragsbestandsreserven für zu klein, 19% berichten über verhältnismäßig große Auftragsbestände.

Nur bei den Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate überwiegen pessimistische Erwartungen: Nur 9% erwarten eine gute, aber 14% eine verschlechterte Geschäftslage, 77% erwarten keine Änderungen. Deswegen ist der Antwortsaldo von -4 im Oktober auf -5 im November gefallen.

Die vollständige Pressemeldung vom 30.11.2007 finden Sie auf den Seiten des bvdm.

Geschrieben von Johannes F. Woll

30. November 2007 um 6:24

Veröffentlicht in News, Print

Bücher ade?

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Das gute alte Buch. Hat es nun endlich ausgedient? Ab- statt Weihnachtsgesang, so tönt es allerorten. Zuerst die Kindl-Hysterie. Der x-te Versuch, ein ebook auf dem Markt zu werfen, soll nun endlich gelingen, so die verhaltenen Kritiker. Schließlich sei es diesmal kein Elektonikkonzern, sondern eine Buchhandlung, die den Versuch unternähme. Und tatsächlich: Ratz-Fatz ist das Ding ausverkauft (399 Dollar). Und das lange bevor es Gelegenheit gehabt hätte, auf dem europäischen Markt zu reüssieren oder zu floppen.

Dann der nächste Schreck: Wir lesen über »Bücher in virtuellen Welten«. Nun finden schon die ersten Fachkonferenzen der Verleger im Second life statt. Womöglich auf der Weltbildinsel? Wenn da mal nichts wankt. Rekordverdächtig nur die riesige Tag-Cloud des Veranstalters der Fachkonferenz, des Münchner Kreises.

Schließlich hatte das Börsenblatt vor ein paar Tagen berichtet, der britische Verlag Picador plane ab 2008, bei 80 Prozent seiner Neuerscheinung auf die Hardcoverversion zu verzichten und die Bücher gleich als Taschenbuch herauszugeben. Dass eine Broschure kein Buch ist, darüber belehrte uns ja schon Jost Hochuli. Aber nun können wir die Reaktionen deutscher Verleger auf diesen vernichtenden Vorstoß verfolgen. Es läge an der fehlenden Preisbindung, dass die englischen Verlage in den Pocketbook-Bereich aktiv würden. »Solche Verhältnisse sind dem deutsprachigen Buchmarkt fremd.« Das bestätigt auch Georg Reuchlein, der die Renaissance des bibliophilen Hardcovers feiert, doch da sind die Stimmen, die zugeben, dass mit der Broschur »war und ist immer wieder erfolgreich« gewesen, oder es ginge um »höchstens einzelne Titel aus dem Programm als Paperback, um diese für eine jüngere Zielgruppe preisgünstiger anzubieten.«

[Börsenblatt - 28.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

28. November 2007 um 11:16

Veröffentlicht in Digital, Publisher

GWA Production Award 2008

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Zum vierten Mal schreibt der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA seinen renommierten GWA Production Award aus. Prämiert werden die besten Printproduktionen aller Kategorien. Die Preisverleihung findet im Rahmen der drupa 2008 statt.
Kompetentes und zeitgemäßes Printproduktions-Management stellt sicher, dass Budgets sinnvoll und kostenoptimiert eingesetzt werden. Beim GWA Production Award werden in diesem Sinne herausragende Printproduktionen prämiert. Value Magazin ist neben HORIZONT einer der exklusiven Medienpartner.

Bis zum 31. Januar 2008 nimmt der GWA Einreichungen zum Production Award 2008 entgegen. Die Preisverleihung findet am 28. Mai im Rahmen der drupa in Düsseldorf statt. Erstmals gibt es auch eine eigene Katagorie für »variablen Datendruck«, bei dem hochgradig individualisierte Druckproduktionen gewinnen können.

Die preisgekrönten Arbeiten der vergangenen Jahre gelten als beste Referenz für ausgezeichnete Qualität bei Druck, Veredelung und Verarbeitung in Folge eines optimalen Printproduktions-Managements.

Beim GWA Production Award werden alle Arten von Printproduktionen prämiert. Teilnehmen können alle Produktions-, Kommunikations- und Werbeagenturen sowie Unternehmen in zwei Schritten:
1. Online-Registrierung und eine Anmeldung
2. Postalische Einsendung der Printproduktionen

Teilnahmegebühren pro Einsendung:
GWA Mitglieder und Tochter-Gesellschaften: € 270,- zzgl. 19% MwSt.
Nicht-Mitglieder: € 370,- zzgl. 19% MwSt.

Weitere Infos unter: GWA Production Award

[Value Magazin - 27.11.2007]

Geschrieben von Johannes F. Woll

27. November 2007 um 9:28

Veröffentlicht in Papier, Print